Musikalische Früherziehung Berlin

Was ist musikalische Früherziehung?

Allgemein betrachtet – also nicht im engeren oder wissenschaftlichen Sinn – sollte man jede Art der klanglichen Stimulation bzw. Betätigung durch Kinder, Kleinkinder, Babys und sogar ungeborene Kinder zur musikalischen Früherziehung zählen.

Freude, Spaß, Bewegung und Lust am Forschen und Entdecken mit allen Sinnen, das sind sowohl die Ausgangspunkte und Motive, als auch die Ergebnisse jeder musikalischen Handlung. Das Experimentieren mit Klängen und Materialien aller Art, das spielerische Entdecken der eigenen Stimme und anderer Musikinstrumente gehört zu den Grunderfahrungen eines Kindes (und natürlich auch eines Erwachsenen) in der Welt der Musik.

Dem Kind diese Erfahrungen zu ermöglichen und näherzubringen ist die Aufgabe der musikalischen Früherziehung.

In der musikalischen Früherziehung und Musikerziehung im Kindergartenalter wird in kleinen Gruppen spielerisch musiziert. Das bedeutet, ein/e Erzieher/in mit Ausbildung in der Musikerziehung begleitet die Kinder anhand von kindgerechten Liedern und Musikstücken dabei, wenn sie ihre ersten Erfahrungen in der Welt der Klänge machen. Sie singen und üben Lieder ein, die Geschichten erzählen. Nicht nur Texte erzählen dabei die Geschichten, sondern insbesondere über Klangfarben der Instrumente, aber auch Rhythmen und Melodien werden dabei Assoziationen zu bestimmten Handlungen und Alltagssituationen geschaffen. Die Kinder erhalten so auch einen ersten Einblick in die Instrumentenkunde und werden sensibilisiert für Klänge und Rhythmik. Nicht zuletzt wird ihnen dadurch das spätere Erlernen von Musikinstrumenten erleichtert.

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Trommeln mit Kindern (c) zambomba.de

Musikalische Früherziehung und Instrumente: Welche eignen sich für mein Kind?

Welche Musikinstrumente eignen sich besonders gut für Babys, Kleinkinder, Kindergartenkinder und alle anderen Kinder, um einen direkten Zugang zum Musizieren zu finden?

Hier geht es zu unseren Musikinstrumenten für die musikalische Früherziehung.

 

Ein Überblick:

In der musikalischen Früherziehung geht es nicht um starres Notenlesen oder Leistungsdruck – im Vordergrund stehen das intuitive Entdecken von Klängen, das gemeinsame Erleben von Rhythmen und das spielerische Trainieren der Sinne. Um den natürlichen Entdeckerdrang von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren optimal zu unterstützen, braucht es Instrumente, die ergonomisch perfekt in kleine Hände passen, absolut robust verarbeitet sind und vor allem von Anfang an klangrein klingen. Nur so kann sich das kindliche Gehör gesund entwickeln.

Bei Zambomba haben wir eine sorgsame Auswahl an Instrumenten zusammengestellt, die sich weltweit in Kindergärten, Musikschulen und im heimischen Wohnzimmer bewährt haben:

  • Elementare Percussion & Rhythmuswerkzeuge: Der Einstieg in die Welt des Taktes gelingt am leichtesten über die eigene Motorik. Mit handlichen Rasseln und Shakern, robusten Klanghölzern oder Kastagnetten lernen Kinder, den Rhythmus von Liedern aktiv zu begleiten. Für die ersten dynamischen Akzente im Stuhlkreis sind auch Triangeln und kleine Handtrommeln unverzichtbar.

  • Melodie- und Stabspiele für erste Tonfolgen: Das Erkennen von Tonhöhen und das Spielen einfacher Melodien fasziniert Kinder im Vorschulalter enorm. Hochwertige, farbcodierte Glockenspiele und klangreine Xylophone machen Tonsprünge visuell und haptisch begreifbar. Sie schulen die Feinmotorik und das musikalische Gedächtnis im Vorbeigehen.

  • Blas- und Tasteninstrumente ohne Frust: Ein absoluter Liebling in der musikalischen Früherziehung ist die Triola. Durch das simple Prinzip „Blasen und farbige Tasten drücken“ spielen Kinder bereits nach wenigen Minuten ihre ersten echten Lieder – ein riesiges Erfolgserlebnis, das Mut für spätere Instrumente wie die klassische Blockflöte macht.

  • Saiteninstrumente für kleine Hände: Wer den „großen“ Musikern nacheifern möchte, greift ab etwa 4 bis 5 Jahren zur Kinder-Ukulele. Mit ihren vier weichen Nylonsaiten und dem kompakten Korpus überfordert sie die Kraft in den Fingern nicht und vermittelt spielerisch das Prinzip von Saitenklängen.

Unser Tipp für Kitas und Familien: Wenn Sie eine ganze Gruppe ausstatten oder zu Hause maximale Vielfalt bieten möchten, lohnt es sich, abgestimmte Musikinstrumenten-Sets zu kaufen. So ist für jedes Kind sofort das passende Klangwerkzeug zur Hand!

Ab wann ist musikalische Früherziehung sinnvoll?

Die kurze Antwort lautet: Für Musik ist es nie zu früh! Das menschliche Gehör entwickelt sich bereits im Mutterleib ab der 20. Schwangerschaftswoche. Neugeborene erkennen die Stimmen ihrer Eltern und beruhigende Melodien aus der Schwangerschaft instinktiv wieder. Musikalische Früherziehung (MFE) im klassischen Sinne – also als strukturierter Kurs in einer Musikschule oder im Kindergarten – startet meist ab ca. 3 bis 4 Jahren. Doch die musikalische Entdeckungsreise beginnt schon viel früher, direkt in den eigenen vier Wänden.

Je nach Alter durchlaufen Kinder verschiedene Phasen, in denen sie Musik und Klänge völlig neu begreifen. Hier ist ein kleiner Fahrplan für die musikalische Entwicklung:

Babys und Säuglinge (0 bis 12 Monate): Sensorische Entdeckung

In den ersten Lebensmonaten geht es vor allem um das Erfühlen und Hören von Ursache und Wirkung. Babys reagieren intensiv auf die Tonlage der elterlichen Stimme, auf Wiegenlieder und rhythmische Bewegungen. Sobald die kleinen Hände anfangen, gezielt nach Gegenständen zu greifen, schlägt die Stunde der ersten Klangwerkzeuge. Sanfte Rasseln, Greiflinge und Shaker-Eier sind jetzt ideal. Sie schulen die Hand-Auge-Koordination und die auditive Wahrnehmung, ganz ohne die Sinne zu überfluten.

Kleinkinder (1 bis 3 Jahre): Rhythmus und Bewegung

Ab dem ersten Geburtstag gibt es für Kinder kein Halten mehr: Sie klatschen zur Musik, wippen im Takt und lieben es, selbst Geräusche zu erzeugen. In dieser Phase wird die Grobmotorik trainiert. Kinder in diesem Alter wollen aktiv „schaffen“. Robuste Rhythmusinstrumente wie erste Handtrommeln, Bongos oder einfache Flöten sind jetzt der absolute Renner. Auch das Schlagen mit weichen Schlägeln auf ein buntes Glockenspiel macht in dieser Phase riesigen Spaß und zeigt spielerisch, wie unterschiedliche Töne entstehen.

Vorschulkinder (3 bis 6 Jahre): Die klassische musikalische Früherziehung

Mit etwa 3 bis 4 Jahren sind Kinder bereit für die klassische musikalische Früherziehung in der Gruppe. Jetzt verfeinert sich die Feinmotorik der Finger massiv, das Sprachverständnis wächst rasant und das Gehör wird feinfühliger für komplexe Melodien. Nun ist die perfekte Zeit, um spielerisch das gezielte Ansteuern von Tönen zu lernen. Klangreine Holz-Xylophone, die intuitive Triola oder sogar eine erste, leichte Kinder-Ukulele bieten in diesem Alter schnelle Erfolgserlebnisse, fördern das logische Denken und bereiten optimal auf den späteren, tieferen Instrumentalunterricht in der Grundschule vor.

Zambomba-Goldene-Regel: Das wichtigste Kriterium bei der musikalischen Früherziehung ist immer der Spaßfaktor. Zwingen Sie Ihr Kind in den ersten Jahren niemals zu festen Übungszeiten oder starren Mustern. Lassen Sie die Instrumente frei zugänglich im Kinderzimmer liegen. Der natürliche Entdeckerdrang ist in diesem Alter der allerbeste Musiklehrer!

Angebote für Kitas, Schulen und andere Einrichtungen:

Sie machen Musik mit Kindern, in einer Einrichtung oder im Unterricht, und benötigen spezielle Musikinstrumente, auch in größeren Mengen?

Schauen Sie sich doch einmal in unserer Kategorie Musikinstrumente für Kindergärten, Musikschulen und Unterricht um.

Sollten Sie dort nichts finden, das Ihrem Bedarf enspricht oder in der vorgeschlagenen Zusammenstellung für Sie in Frage kommt, machen wir Ihnen gern ein auf Sie zugeschnittenes Angebot oder stellen Ihnen individuelle Instrumentensets für Ihre Einrichtung zusammen.

Rufen Sie uns an: 030 / 499 12 009 (Mo, Di, Do, Fr 10-18 Uhr, Mi 14-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr) oder schreiben Sie uns eine Email: contact(at)zambomba.de